Kurse

 

Welpenausbildung

In einem Alter von ca. neun Wochen sollte der Welpe schon einen Welpenkurs besuchen. In diesem Kurs soll die Bindung an den Besitzer, die Motorik und sein Selbstbewußtsein gefördert werden. Die Umweltprägung sowie das Ausführen von Kommandos („Sitz“, „Platz“, „Bleib“, „Nein“ und „Aus“) werden geschult. Selbstverständlich werden auch die theoretischen Inhalte vermittelt.

 

Unterordnung

In der Unterordnung lernt der Hundeführer zusammen mit seinem Hund die Grundregeln der Hundeausbildung. Diese bestehen aus:

  • Leinenführigkeit

  • „Sitz“ und „Platz“ aus der Bewegung

  • Kontrolle

  • Freifolge (ohne Leine)

 

Gruppenarbeit

Auf die Gruppenarbeit wird besonderen Wert gelegt, denn hier müssen die Hunde lernen, gemeinsam miteinander auszukommen. Es wird das Sozialverhalten der gefördert und positiv beeinflusst. In der Abfolge der Gruppenarbeit werden Übungen wie „Sitz“ und „Platz“, Ablage der Hunde mit entfernen der Hundeführer unter erschwerten Bedingungen und auf engstem Raum ausgeführt. Auch das dichte Gehen in der Gruppe hintereinander, nebeneinander und durcheinander ist nicht immer einfach und kostet einige Übung und vor allem Vertrauen zwischen Hund und Hundeführer. Für die gelegentlichen Auftritte wird in der Gruppenarbeit das Schaulaufen geprobt und geübt. In der Gruppenarbeit können durchaus bis zu zwanzig Hunde beteiligt sein.

 

Prüfungen

Begleithundprüfung (BH)

Die BH-Prüfung ist eine der ersten Prüfungen, die Hund und Hundeführer beim Verband für das Deutsche Hundewesen (VDH) ablegen können. Sie ist Pflicht für jede weitere Prüfung z. B. Vielseitigkeitsprüfung für Gebrauchshunde (VPG). Das Alter des Hundes muss mindestens 15 Monate betragen.

Die BH-Prüfung besteht aus einem theoretischen und praktischen Teil.

Voraussetzung für die praktische Prüfung (Unterordnungs- und Verkehrsteil) ist das Bestehen des Sachkundetests.

Die praktische Prüfung besteht aus mehreren Aufgaben. Diese sind:

  • Ablegen unter Ablenkung

  • Leinenführigkeit

  • Gleichgültigkeit des Hundes in einer Personengruppe

  • Freifolge (ohne Leine) - diese besteht aus verschiedenen Winkel und Wendungen sowie Tempowechsel.

  • Verkehrsteil – hier muss der Hund zeigen, dass er sich gegenüber Fußgängern, Joggern, Autos und auch Radfahrern gleichgültig verhält.

  • Teamtest

Bei der Gehorsamsüberprüfung werden die gleichen Aufgaben gestellt wie bei der BH-Prüfung. Hier ist jedoch der Verkehrsteil sehr umfangreich und entscheidet mit über Bestehen oder Nichtbestehen des Tests.

Zum Abschluss erhält jeder Hundeführer für seinen Hund eine Leistungsurkunde.

Die BGH 1-3 Ordnung ist unter fogendem Link abrufbar: (markieren, rechte Maustaste, Link öffen)

http://dhv-hundesport.de/assets/downloads/w7e020b082d29001d16f14fd96485512/dhv%20BGH%201_2017_final%20.pdf

 

Stadtgang

Auch eine Ausbildung in der Stadt gehört zu den Ausbildungszielen für eine Hundeausbildung. Damit gewöhnt man den Hund an Umwelteinflüsse, Fußgänger, verschiedene Geräusche wie z. B. Bahnhof, Autoverkehr und vieles mehr.

 

Turnierhundesport (THS)

Den THS kannte man früher unter dem Begriff Breitensport. Es ist noch eine sehr junge Sportart, die vom HSV Mühlacker 1970 ins Leben gerufen wurde. Mittlerweile werden Deutsche Meisterschaften im THS abgehalten.

Der THS ist für alle diejenigen Hundehalter gedacht, die eine spielerische, sportliche Tätigkeit – auch für die eigene Gesundheit – betrieben möchten. Er ist gut verständlich und leicht erlernbar für Hundeführer und Hund. Für die Jugend ist der THS besonders ansprechend, da er in der Gruppe durchgeführt wird und nicht einzeln. Auch dieser Sport unterliegt einem ständigen Training, da die körperlichen Anforderungen höher sein können als beim Leistungssport.

Folgende Disziplinen sind im Turnierhundesport erfasst:

  • Vierkampf 1 (VK 1)

  • Vierkampf 2 (VK 2)

  • Geländelauf 1000 (GL 1)

  • Geländelauf 2000 (GL 2)

  • Geländelauf 5000 (GL 5)

  • Combinations-Speed-Cup (CSC)

  • Qualifikations-Speed-Cup (QSC)

  • Shorty

  • Hindernislauf (HL)

  • Der VK 1 besteht aus vier verschiedenen Wettkampfteilen:

  • Gehorsamsübung – dies beinhaltet die Leinenführigkeit, die Freifolge sowie „Sitz“ und „Platz“ aus der Bewegung heraus.

  • Hürdenlauf – dieser besteht aus drei Hürden, die der Hund der Freifolge überspringt.

  • Slalom – der Slalomparcours besteht aus sechs Slalomtoren.

  • Hindernislauf – dieser beinhaltet acht Hindernisse, die der Hund zu bewältigen hat.

  • Alle Wettkampfteile sind zweimal zu durchlaufen.

Der VK 2 gliedert sich ähnlich wie der VK 1, lediglich ergibt sich eine Änderung: Der Hürdenlauf besteht aus sechs Hürden, die von Hund und Hundeführer zu überspringen sind. Der Hund wird ausschließlich in der Freifolge geführt.

Der GL beinhaltete eine Strecke von 1000 m, 2000 m oder 5000 m.

CSC, QSC und Shorty sind Mannschaftswettkämpfe, die in einem Staffellauf gestartet werden.

Die Hindernisbahn beim HL besteht aus acht Hindernissen, die auf einer Länge von 75 m verteilt sind.

Detaillierte Informationen zu den Disziplinen des Turnierhundesports finden Sie beim deutschen Hundesportverband e. V. unter unseren Links!

 

Trainingszeiten

Trainingsstunden:

Sonntags  ab 09:00 Uhr
Mittwochs ab 19:00 Uhr

Im Hinblick auf Begleithundeprüfungen oder Turniere werden zusätzliche Übungsstunden angeboten. Entsprechende Hinweise hierzu finden Sie in unserem Kalender.

Schauen Sie doch einfach auf eine unverbindliche und kostenfreie “Schnupperstunde” vorbei.

Wir freuen uns auf Sie und Ihren vierbeinigen Weggefährten!

Sport mit dem Hund

hält fit und gesund!

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